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Anne Seltmann 12.01.2026, 07.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zu dem Projekt von Ruthie "I see faces" habe ich einige Bilder zusammengestellt.
In diesem Projekt werden Gesichter gezeigt, die keine sind, man sie aber dennoch sieht. Das Ganze nennt sich Pareidolie.
Pareidolie ist das Phänomen, bei dem dein Gehirn
beschließt, überall Gesichter zu sehen, auch dort, wo ganz eindeutig keine sind-
und sich dabei für besonders clever hält.
Eine Steckdose schaut dich plötzlich streng an. Der Mond wirkt beleidigt. Ein Auto vorne sieht aus, als würde es gleich etwas sagen wie: "Was schaust du so?"
Dein Verstand denkt sich dabei: "Lieber einmal zu viel ein Gesicht erkennen als einmal zu wenig. Könnte ja ein Säbelzahntiger sein. Oder ein Toast."
Pareidolie ist also die Kunst, aus Wolken Drachen zu machen,aus Kaffeeflecken Propheten und aus einem zusammengeknüllten Pullover einen traurig dreinblickenden Hund.
Kurz gesagt: Dein Gehirn liebt Muster so sehr, dass es notfalls welche erfindet- und dich dann davon überzeugt, dass der Lichtschalter dich gerade anlächelt.
Völlig normal. Nur… der Lichtschalter meint es nicht persönlich. 
Anne Seltmann 12.01.2026, 07.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Gelesen: "Gebt mir etwas Zeit" von * Hape Kerkeling.
Gehört/Gesehen: Nachrichten rauf und runter / TATORT TRAUMSCHIFF. Man sagt, dass seit 2011 mehr als 300 Kreuzfahrt-Reisende verschwunden sind und für tot erklärt wurden. Diese reale Serie wirft ein Licht auf diese Fälle und versucht, die Wahrheit aufzudecken, was wirklich auf hoher See geschah.
Erlebnis: Meinen derzeit langen Krankenstand pflegen: Gürtelrose und eine nicht enden wollende Erkältung.
Genuss: Ich liebe die chinesische Küche, daher habe ich diese Woche einmal Pute süß-sauer zubereitet.
Drinnen/Draußen: Ich war mehr drinnen als draußen. Draußen nur, um meine Ärtzin des Vetrauens aufzusuchen und mit dem Liebsten einen Großeinkauf zu tätigen.
Web-Fundstück: Seit Neuestem die Mitmachaktion von Manuela: Kurzgeschichten zum Ausfüllen.
Hobbys: Ich stricke zur Zeit einen Pullover.
Anne Seltmann 11.01.2026, 07.45 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
Mein verrückter Lese-Tag
Heute wachte ich auf und dachte: "Warum aufstehen, wenn
man auch lesen kann?"
Ich schnappte mir mein Lieblingsbuch, das "Die völlig unerklärliche
Explosion der sprechenden Bücher" heißt, geschrieben von Professor Dr.
Max Fantasius.
Schon beim ersten Blick aufs Cover fühlte ich mich leicht verwirrt, aber sehr neugierig. Ich setzte mich in meinen knarzenden Lieblingssessel, der bei jeder Bewegung protestierte, und machte es mir gemütlich. Neben mir stand mein treuer Begleiter, mein Hund Keks, der mich beim Lesen durch lautes Schnarchen motivierte.
Die erste Seite begann mit "An diesem Morgen lief absolut alles schief…“, und sofort dachte ich: "Oh oh, das wird chaotisch!" Die Hauptfigur, Berta, ist besonders schräg, weil sie mit Büchern spricht und sie frech zurückantworten. Besonders witzig fand ich, als ein Kochbuch plötzlich versuchte, ein Gedicht zu kochen. Ich konnte nicht aufhören zu lachen, besonders bei der Stelle, an der das Wörterbuch beleidigt davonrollte.
Zwischendurch snackte ich Chips, die lauter waren als meine Gedanken, was das Lesen noch krümeliger machte. Nach ein paar Stunden fühlte ich mich so belesen, dass mein Kopf rauchte, also beschloss ich, eine Pause zu machen und dramatisch aus dem Fenster zu starren und nichts zu tun.
Am Ende des Buches hoffe ich, dass alle Bücher wieder normal werden, sonst werde ich nie wieder einer Bücherei trauen. Dieses Buch würde ich auf jeden Fall jedem empfehlen, der lachen kann – es ist total bekloppt und großartig!
[Das ist ein Lückentext, die fettgedruckten Worte sind meine Eingaben ]
Hast du auch Lust auf eine freche Schreib-Spielerei von Manuela –
und das jeden Dienstag?
Dann misch mit!
Manuela startete in ihrem Blog ein Projekt für alle, die Spaß am Schreiben haben – ganz ohne Perfektionsdruck. Jede Woche gibt es einen neuen Lückentext: mal lustig, mal spannend, manchmal herrlich verrückt. Du füllst die freien Stellen mit deinen eigenen Ideen und schon entsteht deine ganz persönliche Kurzgeschichte.
So funktioniert Manuelas Projekt:
Lies
den Lückentext der Woche (keine Ausreden!
).
Fülle die Lücken – spontan, kreativ oder völlig überdreht. Alles ist erlaubt!
Teile deine Version:
Also los – Tastatur warmmachen und zeigen, was in dir steckt!
Anne Seltmann 09.01.2026, 09.15 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das alte Sprichwort "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde" ist auch im Jahr 2026 so aktuell wie eh und je. Es ist die Wärme ihres Fells, der Duft nach Heu und Freiheit und das Gefühl, von einem so stolzen Wesen bedingungslos angenommen zu werden. Pferde verbinden Stärke und Eleganz wie kaum ein anderes Tier. Wenn sie über die Weide rennen, wirken sie schwerelos... als würden sie für einen Augenblick die Erde verlassen und nur noch aus Bewegung, Wind und Licht bestehen.

Anne Seltmann 08.01.2026, 06.31 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Heute zeige ich wieder einmal ein KI generiertes Bild zum >> Maritimen Mittwoch << von Angela!
Dazu möchte ich einmal folgendes erklären:
Ich habe die KI entdeckt, weil sie für mich ein stiller Ort ist, an dem ich mich ausprobieren darf. Kein Druck, kein "richtig“ oder "falsch". Nur Neugier, Bilder, Ideen - und ich.
Ich experimentiere, spiele, verändere. Manchmal wird etwas Schönes daraus, manchmal etwas Seltsames - aber immer zeigt es mir ein Stück von mir selbst.
KI ist für mich kein Ersatz für Kreativität. Sie ist mehr wie eine Begleiterin: Sie öffnet Türen, auf die ich allein vielleicht nie gestoßen wäre. Und doch bleibt mein Blick, mein Gefühl, meine Handschrift darin.
Ich bin künstlerisch veranlagt - schon immer habe ich gern gestaltet, beobachtet, zusammengefügt. Mit KI darf ich das ohne Grenzen tun: ohne Material, ohne Atelier, einfach mit meiner Fantasie.
Und vielleicht liebe ich genau das daran: dass ich spielen darf wie ein Kind, und gleichzeitig staunen kann wie ein Erwachsener, der merkt - dass Kunst immer wieder neu beginnt.
© Anne Seltmann
Anne Seltmann 07.01.2026, 06.31 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL




Anne Seltmann 06.01.2026, 06.43 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL


ich legte meine hände
unter die nacht
als wäre sie ein tier,
scheu
und von fernem wasser
der mond hing dort
nicht wie ein zeichen
sondern wie ein atem,
unentschlossen
zwischen gehen und bleiben
ich sagte nichts
damit er nicht kleiner wird
ich zählte nur die stellen
an denen das licht
nicht mehr wusste, wohin
später
war er schwerer als gedacht
schwer wie erinnerungen,
die man zu lange
im stillen dreht
ich trug ihn
ein stück durch die straßen,
über die dächer,
bis er anfing
mich zu tragen
und irgendwo
zwischen schatten und schlaf
ließ ich ihn los -
und die nacht
hüllte mich ein
und blieb
~*~

Anne Seltmann 05.01.2026, 05.02 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Herzlich willkommen zum 650. Montagsherz
Was für eine Zahl – und was für ein Weg. Seit so vielen Montagen sammeln sich hier Herzen in allen Farben, Formen und Stimmungen: leise, laute, verspielte, nachdenkliche. Jedes einzelne erzählt eine kleine Geschichte und trägt ein Stück Persönlichkeit in sich.
Auch heute öffnet sich dieser Raum wieder für eure Bilder, Gedanken und Assoziationen rund ums Herz. Zeigt, was euch berührt, überrascht oder begleitet hat – fotografisch, kreativ oder ganz frei interpretiert.
Ich freue mich sehr auf eine rege Beteiligung, auf neue Blickwinkel und auf das vertraute Wiedersehen mit euren Montagsherzen. Lasst uns diesen besonderen Montag alle 14 Tage gemeinsam füllen!
Schön, dass ihr da seid!

Bitte verlinkt, wie immer euer Bilder bei mirim Kommentarfeld.
Danke!
Anne Seltmann 05.01.2026, 00.00 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL